Wehrhafte Demokratie: Die Rüstungsindustrie zwischen Sicherheit und Verantwortung
Die veränderte Bedrohungslage seit dem russischen Angriff auf die Ukraine hat das Thema Rüstung zurück auf die politische Agenda gebracht. Mit der „Zeitenwende“, dem Sondervermögen für die Bundeswehr und der Diskussion um die Einbindung ziviler Unternehmen in die Rüstungsproduktion wird die Rüstungsindustrie zur Schlüsselbranche deutscher Verteidigungsfähigkeit. Dabei bleibt sie in der politischen Debatte umstritten.
Vor dem Hintergrund dieser Spannung wollen wir an diesem Abend kritisch hinterfragen, welche Rolle die Rüstungsindustrie in einer wehrhaften Demokratie einnehmen sollte – mit besonderem Blick auf die Perspektiven der jungen Generation, die diese Entwicklungen langfristig prägen und tragen wird. Aus den Blickwinkeln von Wissenschaft, Industrie, Politik und Forschung soll ein vielschichtiges Bild der Debatte entstehen. Nach kurzen Impulsen unserer Gäste geht der Abend in eine Diskussion mit dem Publikum über.
Im Anschluss laden wir herzlich zu einem Austausch in geselliger Runde ein.
Panel:
Dr. Patrick Keller, Stellvertretender Forschungsdirektor und Leiter des Zentrums für Sicherheit und Verteidigung der DGAP (Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik)
Claudia Oeking, Head of Public Affairs Germany bei Airbus
Christoph Zimmer-Conrad, Leiter der Stabsstelle Ansiedlungen im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Dr. Joseph Verbovszky, Co-Direktor des German Wargaming Center an der Helmut-Schmidt-Universität; forscht u. a. zu deutscher Sicherheits- und Rüstungsindustriepolitik (Junge DGAP)
Moderation:
Florian Friedrich Schulz, Junge DGAP