BDLI zur Münchner Sicherheitskonferenz (MSC)
„Die Weltordnung, insbesondere mit Blick auf die internationale Sicherheits- und Verteidigungspolitik, verliert zunehmend an Stabilität. Europa muss daher alles daransetzen, abschreckungs- und verteidigungsfähig zu werden. Deutschland kann guten Gewissens eine zentrale Führungsrolle bei der europäischen Rüstung übernehmen, da wir über eine ausgeprägte industrielle Stärke verfügen. Die Auftragslage der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie zieht bereits spürbar an. Dieses Momentum sollte nun konsequent genutzt werden, um das volle Potenzial unserer Unternehmen auszuschöpfen.
Zum Thema strategische und militärische Raumfahrt sagt Marie-Christine von Hahn:
„Deutsche Sicherheits‑ und Verteidigungspolitik aus dem Weltraum ist schon lange keine Fiktion mehr. Die deutsche Raumfahrtindustrie ist dabei, die Ziele des Weltraumsicherheitsgesetzes der Bundesregierung konsequent umzusetzen. Dies stärkt Europas technologische Souveränität im All insgesamt und baut zugleich die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen im Weltraum aus.“
Der BDLI
Der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI) bündelt nahezu alle strategischen Schlüsseltechnologien und vertritt mit über 280 Mitgliedern und 120.000 direkt Beschäftigten die Interessen der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie. Der Umsatz liegt bei 52 Mrd. € (2024). Zu den primären Aufgaben des BDLI gehören die Kommunikation mit politischen Institutionen, Behörden, ausländischen Vertretungen in Deutschland und Verbänden, sowie verschiedenste Mitglieder-Serviceleistungen im In- und Ausland. Der Verband ist Markeninhaber der Luft- und Raumfahrtmesse ILA, die alle zwei Jahre (nächster Termin: 10.-14. Juni 2026) im Fokus der internationalen Aufmerksamkeit steht. Der BDLI ist offiziell beim Deutschen Bundestag akkreditiert, Mitglied des europäischen Dachverbandes AeroSpace and Defence Industries Association of Europe (ASD) und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI).