Hamburger Hafen richtet bundesweit ersten Drohnen-Luftraum ein

Im U-Space-Reallabor im Luftraum über dem Hamburger Hafen wird es erstmals in Deutschland einen kooperativen und koordinierten Flugbetrieb zwischen unbemannter und bemannter Luftfahrt geben. Im Testgebiet mit einer Größe von etwa zehn Quadratkilometern erproben die Projektpartner in der Praxis, wie Drohnen sicher in bestehende Luftraumstrukturen integriert werden können.

In sieben Monaten Testbetrieb finden verschiedene Abnahmeflüge statt, bei denen unterschiedlich komplexe Drohnenflüge innerhalb und außerhalb der Sichtweite bis zu einer Flughöhe von 150 Metern erprobt werden. Am Ende solle eine "Blaupause für die Einrichtung von regulären Drohnen-Lufträumen in Deutschland" stehen, so das Bundesverkehrsministerium, welches das Projekt mit einer knappen halben Million Euro fördert. Projektpartner sind neben der Deutschen Flugsicherung (DFS) und dem DFS-Telekom-Joint-Venture Droniq u.a. auch das BDLI-Mitglied HHLA Sky.

In einem umfangreichen Artikel der Tagesschau wird mit einigen Absätzen der Marktbedarf für solche Reallabore anhand der VUL-Marktstudie skizziert.