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München/Berlin

Medienpreis Luft-und Raumfahrt: Jury nominiert die besten Beiträge des Kalenderjahres 2020

Jury nominiert die besten Beiträge des Kalenderjahres 2020
Jury nominiert die besten Beiträge des Kalenderjahres 2020
27 Journalisten und Journalistinnen können sich Hoffnung auf den Sieg im Wettbewerb um den Medienpreis Luft- und Raumfahrt machen:

Die Jury hat die jeweils drei besten Beiträge in den Kategorien Print, Fernsehen/Hörfunk sowie Online des Jahres 2020 ausgewählt. Außerdem bestimmte sie den Gewinner des Sonderpreises für eine besondere journalistische Leistung in einer Lokal- oder Regionalzeitung. Bereits zum zweiten Mal wurde ein Preisträger jünger als 30 Jahre in der Wettbewerbskategorie „Nachwuchs“ ausgewählt. Insgesamt beträgt die Preissumme 25.000 Euro. Der Medienpreis ist damit der höchstdotierte in Deutschland im Bereich Wissenschaft und Technik und gilt als der Branchenpreis für Luft- und Raumfahrt.

Die Autorinnen und Autoren aller nominierten Beiträge werden am 11. November 2021 im Rahmen einer festlichen hybriden Preisverleihung bei der ArianeGroup in Ottobrunn geehrt. Erst hier werden die jeweils ersten Sieger sowie die Gewinner der Kategorien „Nachwuchs“ und „Lokal-/ Regionalzeitung“ bekannt gegeben. Der Festakt findet für geladene Gäste statt.

Folgende Beiträge sind nominiert:

KATEGORIE PRINT
Welt am Sonntag I Gerd und Jan Küveler
„Du lieber Himmel“
Elon Musk will bis zu 44.000 Satelliten in die Erdumlaufbahn schießen. Deren Licht wird den Himmel über uns dramatisch verändern. Ein Nachruf!

Süddeutsche Zeitung Magazin I Lorenz Wagner
„Zu den Sternen“
Noch nie war eine deutsche Frau im All. Seit Jahren kämpft eine Raumfahrt-Ingenieurin darum, dass sich das ändert. Über eine Welt, die für Frauen ganz und gar nicht schwerelos ist.

Die Zeit I Dirk Asendorpf
„Hello Mars“
Exotisches Gerät ist auf der 500 Millionen Kilometer lange Reise zum Planeten Mars unterwegs. Planetenforscher rechnen mit wenig neuen Erkenntnissen. Aber warum dann der ganze Aufwand? 

KATEGORIE HÖRFUNK UND FERNSEHEN
WDR I Michael Houben und Thomas G. Becker
„Boeing – das tödliche System“
Die Boeing 737 Max ist wieder in der Luft. Das schien davor nicht möglich. Die Autoren dieses Films haben 2020 ein Puzzle zusammengesetzt, das Schlussfolgerungen für Konstruktion und Zulassung von Verkehrsflugzeugen aufzeigt

ARTE I Peter Bardehle und Angela Volkner
„Die Concorde – Absturz einer Legende“
Sie galt als die „Königin der Lüfte": Fast 25 Jahre lang hat die Concorde als erstes Überschall-Passagierflugzeug die Massen fasziniert und ihre Fluggäste begeistert. Dann, am 25. Juli 2000, ereignete sich die Tragödie.

Spiegel/Audible I Christian Alt + Anna Bühler + Michael Bartlewski + Andreas Wassermann
„Made in Germany – Das Flughafenfiasko BER“
Der BER ist fertig – diese Geschichte erzählt, warum er so teuer geworden ist.

KATEGORIE ONLINE
Der Tagesspiegel ONLINE I Jens Brandenburg, Tino Breddin, Benedikt Brandhofer, Nina Breher, Ronny Esterluss, Stephan Gensch, Manuel Kostrzynski, Hendrik Lehmann, David Meidinger, Thorsten Metzner, Linda Rath
Der BER im 3D-Modell
„Deswegen wurde 14 Jahre gebaut“
Im Rundgang durch ein 3D-Modell des BER erklären die Autor*innen und Online-Designer*innen die wichtigsten baulichen Fiaskos am und im neuen Berliner Großflughafen  - und wie sie gelöst wurden. Und sie zeigen, wie es nach der Eröffnung weitergeht.

WDR I Ralph Caspers + Ingo Knopf + Sebastian Funk + Klaus Wache
„Quarks – Mars macht mobil“
Wie ist unser Universum entstanden? Und hat es ein Ende? Bestehen wir alle aus Sternenstaub und was stimmt mit der Dunklen Materie nicht? Ralph Caspers geht den Rätseln des Universums auf den Grund.

Die Gewinner der diesjährigen Sonderpreise für eine besondere Leistung einer Lokal- oder Regionalzeitung sowie für den Nachwuchspreis werden im Rahmen der Preisverleihung bekanntgegeben.

Der Medienpreis Luft- und Raumfahrt wird jährlich vergeben vom Verein zur Förderung des technisch-wissenschaftlicher Journalismus. Er zeichnet Beiträge von Nicht-Fachjournalistinnen und -journalisten aus, die auch für Laien verständlich die oft komplexen und komplizierten Themen dieses Technik- und Wirtschaftsbereichs darstellen. Der Medienpreis Luft- und Raumfahrt steht unter dem Patronat des Bundesverbandes der Luft-und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI) und wird von den Unternehmen Airbus, MTU Aero Engines AG und ASTO Park unterstützt. In diesem Jahr ist Sponsor ArianeGroup.

Die Ausschreibung erfolgt jährlich im Januar für Beiträge, die im Vorjahr erstmals veröffentlicht oder gesendet wurden. Einsendeschluss ist Ende März. Nach der Sommerpause werden pro Kategorie die jeweils drei besten Beiträge nominiert.

Jury:
Der Jury unter Leitung der Deutschen Journalistenschule (DJS) gehören als permanente  Mitglieder an: Volker K. Thomalla (Chefredakteur Aerobuzz.de), Vanessa Wormer (SWR), Ellis Fröder (WDR), Martin Prem (Münchner Merkur) ebenso wie die letztjährigen Preisträger: Jens Flottau (Süddeutsche Zeitung), Hilmar Schmundt (Spiegel online), Martin Hübner (mdr), Laurin Meyer (WELT-Gruppe), Henrike Wiemker (Freie Journalistin), Kassian Stroh (Süddeutsche Zeitung).

Hintergrund:
Der Medienpreis Luft-und Raumfahrt ist ein unabhängiger Branchenpreis, hinter dem ein breiter Zusammenschluss von Unterstützern aus der Luft- und Raumfahrt steht. Seine Unabhängigkeit garantiert die renommierte Deutsche Journalistenschule (DJS), bei der der Verein zur Förderung des technisch-wissenschaftlichen Journalismus seinen Sitz hat. Jeder Preis ist jeweils mit 5.000 Euro ausgezeichnet. Jeder nominierte Beitrag wird mit je 1.000 Euro dotiert. Die Sonderpreise Regionales und Nachwuchs sind mit je 2.000 Euro ausgestattet.

Kontakt:
Ernst August Ginten I Koordinator
Tel: +49 175 7223307 I
kontakt@medienpreis-lur.de  

Verein zur Förderung des technisch-wissenschaftlichen Journalismus e.V.
c/o Deutsche Journalistenschule (DJS), Hultschiner Straße 8/4
, 81677 München

Weitere Informationen unter: www.medienpreis-luft-und-raumfahrt.de
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