BDLI zieht Bilanz: Fortschritte und Herausforderungen in der Drohnenabwehr
Bereits im September 2025 legte der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) einen 5-Punkteplan für eine umfassende Drohnenabwehr vor. Darin wurde unter anderem eine ressortübergreifende Task-Force, schnellere Beschaffung für die Bundeswehr, eine bessere Ausstattung der Sicherheitsbehörden sowie klare rechtliche Zuständigkeiten gefordert.
Anlässlich der Kabinettsklausur auf Schloss Neuhardenberg zieht der BDLI nun eine Bilanz:
„Seit der Veröffentlichung des 5-Punkteplans im September 2025 hat sich bei der Drohnenabwehr einiges getan. Besonders bei der ressortübergreifenden Zusammenarbeit und bei den rechtlichen Rahmenbedingungen sehen wir Fortschritte, die wir ausdrücklich begrüßen. Jetzt gilt es, diese Fortschritte schnell in konkrete Fähigkeiten umzusetzen“, sagt Marie-Christine von Hahn, Hauptgeschäftsführerin des BDLI. „Bei der Beschaffung und Inbetriebnahme von Drohnenabwehrsystemen gibt es noch erheblichen Spielraum.
KRITIS-Betreiber müssen rechtlich und technisch in der Lage sein, sich wirksam gegen Drohnen zu schützen, während die Bundeswehr in ihrer Fähigkeit gestärkt werden muss, im Ernstfall schnell und umfassend zu unterstützen. Die Technologien dafür sind in Deutschland bereits vorhanden.
Dass die Bundesregierung sich im Rahmen der Kabinettsklausur mit einsatzbereiten Technologien der deutschen Industrie befasst, sieht der BDLI als wichtiges Signal. Das BDLI-Mitgliedsunternehmen TYTAN Technologies präsentiert in Neuhardenberg seine Drohnenabwehrtechnologie. Die Flugdemonstration findet am Rande der Kabinettsklausur am 25. und 26. August statt.