Europa sollte seine Weltraumsicherheitsarchitektur konsequent ausbauen
Berlin, 4. Juni 2026 – Europa sollte seine Weltraumsicherheitsarchitektur konsequent ausbauen und dabei die technologischen Fähigkeiten der europäischen und insbesondere der deutschen Raumfahrtindustrie stärker nutzen. Darauf weist der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) anlässlich der ILA Berlin 2026 hin.
„Raumfahrt ist eine strategische Voraussetzung für Europas Handlungsfähigkeit. Kommunikation, Navigation, Erdbeobachtung, Aufklärung, Frühwarnung und Krisenmanagement sind heute auf weltraumgestützte Systeme angewiesen. Diese Fähigkeiten zu schützen, weiterzuentwickeln und resilient zu machen, ist eine zentrale Aufgabe europäischer Sicherheits- und Industriepolitik. Europa muss seine Weltraumsicherheitsarchitektur konsequent ausbauen. Die deutsche Raumfahrtindustrie steht bereit: Wir haben die Fähigkeiten und Innovationskraft und können unsere Kapazitäten zeitnah skalieren, um hier einen wesentlichen Beitrag zu leisten“, sagt BDLI-Vizepräsident Raumfahrt Dr. Marc Steckling.
Wie wichtig Raumfahrt für Wirtschaft, Gesellschaft und Sicherheit geworden ist, zeigt die ILA Berlin 2026 vom 10. bis 14. Juni am Flughafen BER. Im Space Pavilion präsentieren der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI), das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie die Europäische Raumfahrtagentur (ESA) die gesamte Bandbreite der europäischen Raumfahrt.
Die ILA macht sichtbar, welchen Beitrag deutsche Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu den europäischen Raumfahrtfähigkeiten leisten – mit Spitzentechnologien für Satelliten, Trägersysteme, Erdbeobachtung, Kommunikation, Navigation und Exploration. Zu den Höhepunkten des Programms zählen eine Live-Schaltung mit ESA-Astronautin Sophie Adenot auf der ISS, Auftritte der Astronauten Alexander Gerst und Matthias Maurer sowie die Teilnahme zahlreicher Spitzenvertreter aus der Politik, wie Bundesministerin Dorothee Bär und EU-Kommissar für Verteidigung und Raumfahrt Andrius Kubilius, und den Raumfahrtagenturen, wie ESA-Generaldirektor Dr. Josef Aschbacher, des Generaldirektors der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR, Dr. Walther Pelzer, der Vorstandsvorsitzenden des DLR, Prof. Dr. Anke Kaysser-Pyzalla.
Mit mehr als 750 Ausstellern aus 37 Ländern, über 100.000 erwarteten Besucherinnen und Besuchern sowie mehr als 200 politischen Delegationen aus über 60 Ländern erreicht die ILA 2026 neue Bestmarken und unterstreicht ihre Rolle als führende europäische Plattform für Luft- und Raumfahrt.
Weitere Informationen zur ILA finden Sie auf www.ila-berlin.de.