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Berlin

Stellungnahme des BDLI zum Thema Drohnen

BDLI-Hauptgeschäftsführer Volker Thum
BDLI-Hauptgeschäftsführer Volker Thum
Anlässlich der derzeitigen öffentlichen Debatte und des Gesetzgebungsprozesses auf EU-Ebene sagte BDLI-Hauptgeschäftsführer Volker Thum zum Thema Drohnen:

 „Deutschlands Luftfahrtindustrie gehört zu den besten der Welt. Darum ist unbemanntes Fliegen eine Riesenchance für den Standort Deutschland. Aber sicher muss es sein.“ Er führt weiter aus: „Drohnen sind das global am schnellsten und stärksten wachsende Segment der Luft- und Raumfahrt. Sie sind eine Zukunftstechnologie des 21. Jahrhunderts. Ob intelligente Landwirtschaft, Paketlieferungen, Flugzeugwartung per Drohne oder die Versorgung abgelegener Gebiete mit Medikamenten – fast täglich werden neue Anwendungen entwickelt. Weltweit setzen Industrienationen und Schwellenländer zunehmend auf die Anwendung leistungsfähiger unbemannter Flugsysteme als Ergänzung zur bemannten Luftfahrt. Technologisch ist die deutsche Luft- und Raumfahrtindustrie sehr gut aufgestellt, von diesem Trend zu profitieren - sowohl der Mittelstand als auch die Systemhersteller.“ Thum hebt hervor: „Sicherheit hat für uns als Luftfahrtindustrie höchste Priorität. Daher unterstützen wir nachhaltig den Vorschlag der Europäischen Kommission, ein einheitliches europäisches Regelwerk für den Betrieb von unbemannten Luftfahrzeugen zu schaffen. Es muss klar sein, wer unter welchen Umständen und in welchen Gebieten eine Drohne steuern darf.“

Nach aktuellen Schätzungen werden in den nächsten zehn Jahren weltweit über 90 Mrd. USD für Drohnen ausgegeben werden; der jährliche Markt von heute 4 Mrd. USD wird auf dann 14 Mrd. USD wachsen.