|

München

Medienpreis Luft- und Raumfahrt: Jury nominiert die besten Beiträge des Kalenderjahres 2017

Jury nominiert die besten Beiträge des Kalenderjahres 2017 für den Medienpreis Luft- und Raumfahrt
Jury nominiert die besten Beiträge des Kalenderjahres 2017 für den Medienpreis Luft- und Raumfahrt
Zehn Journalistinnen und Journalisten aus Deutschland und der Schweiz können sich Hoffnung auf den Sieg im Wettbewerb um den Medienpreis Luft- und Raumfahrt machen: Die Jury hat die jeweils besten der eingereichten Beiträge in den Kategorien Print, Hörfunk und Fernsehen sowie Online des Kalenderjahres 2017 ausgewählt. Außerdem vergab die Jury einen Sonderpreis für die redaktionelle Leistung einer Lokal-/Regionalzeitung.

Alle Autorinnen und Autoren der nominierten Beiträge sind zum Festakt der Medienpreisverleihung am 23. Oktober in den Hangar der RUAG Aviation am Sonderflughafen Oberpfaffenhofen eingeladen und werden dort geehrt. Erst hier werden die jeweils ersten Sieger der Kategorien bekannt gegeben. Der Festakt findet für geladene Gäste statt. Jeder Preis ist jeweils mit 5.000 Euro dotiert. Jeder nominierte Beitrag wird mit 1.000 Euro belohnt. Der Sonderpreis ist mit 2.000 Euro dotiert. 

Folgende Beiträge sind nominiert:

Kategorie Print

Christian Endt | Süddeutsche Zeitung | „Selfies vom Planeten“
Vulkane beobachten, Grenzen überwachen. Eine neue Generation von Erdbeobachtungs-Satelliten erweitert die Möglichkeiten der Erderkundung.

Andreas Menn | Wirtschaftswoche | „Die Himmelsstürmer“
Das Wettrennen im Weltall ist gestartet: Internet-Milliardäre und Raumfahrtagenturen wollen den Kosmos kommerzialisieren. Ein planetarischer Goldrausch, bei dem auch deutsche Unternehmen dabei sind.

Martin Müller | Der Spiegel | „Lovehansa“
Gute Zahlen, ein steigender Aktienkurs und die Insolvenz von Air Berlin: Bei Lufthansa scheint es zu laufen. Aber das Unternehmen muss weiterkämpfen, um sich im harten globalen Wettbewerb zu behaupten.

Kategorie Hörfunk und Fernsehen

Frido Essen | Radio Bremen im Ersten (FS) | „(Alb-)Traumjob Pilot“
Pilot - ein Traumjob, mit dem sich viel Geld verdienen lässt? Für die Kapitäne der großen Luftfahrtgesellschaften mag das noch gelten. Doch der Alltag sieht für viele Piloten ganz anders aus.

Joachim Lachmuth | WDR (FS) | „Sendung mit der Maus: Sonne-Erde-Spezial“
Mond und Erde mit Alexander Gerst –Warum der Mond jede Nacht ein wenig anders aussieht, das verrät Alexander Gerst am eigens für die Maus entwickelten Planetenmodell.

Anneke Meyer | Deutschlandfunk (HF) | „Raumschiff Botanika“
Unendliche Weiten und weit und breit nichts zu essen. Wer in die ungastliche Umgebung des Weltraums vorstoßen will, der braucht eine kluge Lösung für das Verpflegungsproblem.

Kategorie Online

Kai Biermann | Zeit Online | „Treibstoff für den Syrienkrieg“
Die Flugbereitschaft der Bundeswehr bringt Politiker von Termin zu Termin. Die Flugbereitschaft der Bundeswehr bringt Politiker von Termin zu Termin. Interne Daten zeigen, wie ihre Flugzeuge auch Bomber über Syrien betanken.

Julian Schmidli | SRF| „Grenzwächter der Lüfte“
Die Schweizer Armee setzt Drohnen zur Grenzüberwachung ein im Kampf gegen Kriminaltourismus. Im Visier sind auch Flüchtlinge.

Eva Wolfangel | Der Spiegel online | „Ich habe im Kopf berechnet, wie lange wir noch überleben“
Im Sternenstädtchen bei Moskau werden aus Kampfpiloten und Wissenschaftlern Astronauten und Kosmonauten. Und sie werden zu Helden. Ein Besuch bei Alexander Gerst und seinen russischen Kollegen. 

Der diesjährige Sonderpreis für eine besondere Leistung einer Lokal- oder Regionalzeitung geht an: 

Wolfgang Horch | Hamburger Abendblatt | „24 Stunden bei Airbus in Finkenwerder“
Was geschieht eigentlich bei Airbus nachts um halb eins? Wie montiert man an einem A 321 die Flügel? Die 24-Stunden-Reportage gibt Auskunft. 

Der Medienpreis für Luft- und Raumfahrt wird jährlich vergeben vom Verein zur Förderung des technisch-wissenschaftlichen Journalismus. Er zeichnet Beiträge von Nicht-Fachjournalistinnen und -journalisten aus, die auch für Laien verständlich die oft komplexen und komplizierten Themen dieses Technik- und Wirtschaftsbereichs darstellen. 

Die Deutsche Journalistenschule (DJS) in München unterstützt den Verein bei der Vergabe des Medienpreises Luft- und Raumfahrt und garantiert dessen Unabhängigkeit. Er steht unter dem Patronat des Bundesverbandes der Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI) und wird  von den Unternehmen Airbus Group, MTU Aero Engines und Astopark unterstützt.  

Die Ausschreibung erfolgt jährlich im Januar für Beiträge, die im Vorjahr erstmals veröffentlicht oder gesendet wurden. Einsendeschluss ist Ende März. Nach der Sommerpause werden pro Kategorie die jeweils drei besten Beiträge nominiert. Die ersten Preisträger werden im Rahmen eines Festaktes jeweils im Spätherbst verkündet.  

Hintergrund 

Der Medienpreis Luft- und Raumfahrt ist ein unabhängiger Branchenpreis, hinter dem ein breiter Zusammenschluss von Unterstützern aus der Luft- und Raumfahrt steht. Seine Unabhängigkeit garantiert die renommierte Deutsche Journalistenschule (DJS), bei der der Verein zur Förderung des technisch-wissenschaftlichen Journalismus seinen Sitz hat. 

Jury

Der achtköpfigen Jury unter Leitung der Deutschen Journalistenschule gehören folgende Mitglieder an: Volker K. Thomalla, Chefredakteur BART international und Geschäftsführer German Business Aviation Association,  Vanessa Wormer, Redakteurin im Investigativressort der Süddeutschen Zeitung, Ernst August Ginten (Die Welt), Martin Prem (Münchner Merkur).

Weiter gehören die letztjährigen Preisträger der Jury an:
Dr. Claus Hecking (Die Zeit), Julius Lukas (Mitteldeutsche Zeitung), Moritz Metz (Deutschlandradio) und Andre Pätzold (Berliner Morgenpost)

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: www.verein-technisch-wissenschaftlicher-journalismus.de/medienpreis/

Ansprechpartner:
Verein zur Förderung des technisch-wissenschaftlichen Journalismus
c/o Deutsche Journalistenschule, 81677 München, Hultschiner Straße 8/4
Thomas Warg (Geschäftsführung)
Tel: +49 8092-336601 | E-Mail: thomas.warg@t-online.de