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Berlin

BDLI begrüßt Ergebnisse der ESA-Ministerratskonferenz vom 1./2.12.2016 in Luzern

ESA-Ministerratskonferenz in Luzern I Foto: ESA - Stephane Corvaja, 2016
ESA-Ministerratskonferenz in Luzern I Foto: ESA - Stephane Corvaja, 2016
- Deutschland führende Raumfahrtnation der ESA
- Stärkung der Raumfahrtanwendungs- und Technologieprogramme
- Ausbau der internationalen Kooperation in der Raumfahrt durch Fortführung der ISS bis 2024

Der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) wertet die Ergebnisse der heute in Luzern zu Ende gegangenen ESA-Ministerratskonferenz als vollen Erfolg. Zu den wichtigsten dort getroffenen Entscheidungen zählen die starke Zeichnung der Raumfahrtanwendungs- und Technologieprogramme ebenso wie die Einigung zur Fortsetzung der internationalen Kooperation auf der Internationalen Raumstation ISS bis 2024. Mit seinen zukunftsgerichteten Investitionen, beispielsweise in das Basisprogramm der wissenschaftlichen Erdbeobachtung EOEP, in das Technologieförderprogramm GSTP und das Betriebsprogramm der ISS sowie in den Entwicklungsaktivitäten des Telekommunikationsprogramms ARTES ist Deutschland die führende Raumfahrtnation in der ESA und Motor europäischer Integration in diesem Hightech-Bereich.

BDLI-Vizepräsident Raumfahrt, Evert Dudok, erklärte: „Deutschland als Raumfahrt-Standort ist weiter gestärkt worden. Wir danken allen an diesem Erfolg beteiligten Akteuren, insbesondere der Bundesregierung auch für die Bereitstellung der notwendigen Haushaltsmittel. Die Investitionen in Raumfahrt sind hervorragend angelegt und zahlen sich gleich mehrfach aus – denn die Raumfahrt ist mehr denn je Schlüssel für die Lösung drängender globaler Herausforderungen wie Sicherheit, Klimaschutz, Mobilität und Kommunikation. Sie leistet bereits heute den Menschen unverzichtbare Dienste und Nutzen im alltäglichen Leben.“

In Hinblick auf die Ergebnisse ergänzte Marco Fuchs, BDLI-Präsidiumsmitglied und stellvertretender Vorsitzender BDLI Forum Raumfahrt: „Die zentralen Programmentscheidungen dieser Konferenz leisten einen entscheidenden Beitrag für die Zukunftsfähigkeit der deutschen und der europäischen Raumfahrt.  Es profitieren alle – die großen Systemhäuser ebenso wie die rund 200 mittelständisch geprägten Zulieferunternehmen in Deutschland. Die hochqualifizierten Arbeitsplätze an zahlreichen deutschen Raumfahrtstandorten, darunter Bremen, Bochum, Jena, Stuttgart, Schwetzingen, Augsburg, Friedrichshafen und München, werden gesichert.“