Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V.

Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V.
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Seit fast 100 Jahren tritt der BDLI für die Interessen und Belange seiner Mitgliedsfirmen und für die Förderung der Luft- und Raumfahrt ein. Die wechselvolle Geschichte des Verbandes und seiner Vorgängerorganisationen ist untrennbar mit der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA verbunden.

Text: Heiko Reuter / Dokumentation: Arno L. Schmitz
 
Die Gründerjahre 

1909

Sechs Jahre nach den ersten motorgetriebenen „Luftsprüngen“ von Karl Jatho und den Gebrüdern Wright findet in Frankfurt am Main die erste ILA statt: Die Internationale Luftschifffahrt-Ausstellung (ILA) ist das erste umfassende Schaufenster für die noch junge Luftfahrt in Deutschland – und damit die „Mutter“ der großen Luftfahrtausstellungen in aller Welt. Ausrichter ist die Stadt Frankfurt. Die ILA 1909 dauert sage und schreibe 100 Tage. Eineinhalb Millionen Besucher werden gezählt. Die 500 Aussteller präsentieren vor allem Luftschiffe der Systeme Zeppelin, Parseval, Clouth und Ruthenberg – außerdem Ballone und vieles andere. „Flugapparate und deren Modelle“ sind noch in der Minderheit. Dennoch formuliert der Flugpionier und Flugzeughersteller August Euler schon auf der ILA die Notwendigkeit gemeinsamen Handels im Rahmen eines Verbandes.


1911

Der 17. März 1911 ist gewissermaßen Geburtsstunde des BDLI: An diesem Tag wird die erste seiner Vorgängerorganisationen gegründet – der Verein Deutscher Flugzeugindustrieller. Er hat seinen Sitz in Berlin. Initiator des Vereins ist Prinz Heinrich von Preußen; Erster Vorsitzender wird August Euler. Die acht Gründerfirmen sind: Albatros-Flugzeugwerke GmbH (Berlin-Johannisthal); Aviatik GmbH (Mülhausen im Elsaß); Dorner Flugzeuge GmbH (Berlin-Johannisthal); Flugmaschine Wright-Gesellschaft mbH (Berlin); Euler Flugmaschinen-Werke (Frankfurt am Main); Grade Fliegerwerke (Bork in der Mark); Harlan-Flugzeugwerke (Berlin-Johannisthal); Rumpler Flugzeug-Werke AG (Berlin-Johannisthal). Später firmiert die Organisation als Verband Deutscher Flugzeug-Industrieller GmbH.

 
1912

1912 präsentiert sich in Berlin die Allgemeine Luftfahrt-Ausstellung (ALA): Sie wird eine beeindruckende Leistungsschau der Flugtechnik, auf der alle bekannten Flugzeugwerke der damaligen Zeit vertreten sind. Erstmals überwiegen die Flugzeuge; man sieht nur mehr sieben Luftschiffe, aber über 25 Flugapparate. Veranstalter der ALA sind der Kaiserliche Automobil-Club, der Kaiserliche Aero-Club sowie der Verein Deutscher Motorfahrzeug-Industrieller, mit dem der Verband Deutscher Flugzeug-Industrieller jetzt zusammenarbeitet.


 




Die Zeit der Weltkriege

1917

Seit drei Jahren tobt der Erste Weltkrieg. Am 7. Februar 1917 entsteht auf Initiative der Inspektion der Fliegertruppen (IdFlieg) der Kriegsverband der Flugzeugindustrie e.V.. Er soll Materialkontingente für rund 120 Unternehmen mit rund 125.000 Beschäftigten verwalten, die im Monat bis zu 2000 Flugzeuge monatlich herstellen. Der Verband Deutscher Flugzeug-Industrieller wird Mitglied des Kriegsverbands und wirkt nach Kriegsende in den Jahren 1918 und 1919 an dessen Auflösung mit.


1921

Am 17. Oktober 1921 schließen sich der Verband Deutscher Flugzeug-Industrieller GmbH und der Verein Deutscher Luftschiff-Industrieller zusammen. Die neue Organisation firmiert als Verband Deutscher Luftfahrzeug-Industrieller GmbH.

 
1923

Der Verband Deutscher Luftfahrzeug-Industrieller GmbH wird am 17. September 1923 liquidiert und am 30. Oktober 1923 als Verband Deutscher Luftfahrzeug-Industrieller e.V. neu gegründet. In dieser Funktion soll er als Reichsverband des deutschen Luftfahrtwesens die Interessen der Flugzeugbau- und Motorenfirmen sowie der Luftverkehrsunternehmen vertreten.


1925
Erneute Umbennung: Aus dem Verband Deutscher Luftfahrzeug-Industrieller e.V. wird der Verband Deutscher Luftfahrzeughersteller e.V.
 
1927

Der Verband löst sich am 28. März 1927 auf und gründet sich am 1. April 27 neu als Reichsverband der Deutschen Luftfahrt-Industrie e.V. (RDLI) mit den Abteilungen Luftfahrzeugbau, Motorenbau und Verkehr. Die Unternehmen Albatros Flugzeugwerke GmbH (Berlin-Johannisthal), Arado GmbH (Berlin), B.F.W. AG (Augsburg), B.M.W AG (München), Caspar-Werke AG (Travemünde), Deutsche Luft-Hansa (Berlin), Dornier-Metallbauten GmbH (Friedrichshafen), Gothaer Waggonfabrik (Gotha), Erst Heinkel Flugzeugwerke GmbH (Warnemünde), L.F.G. GmbH (Stralsund), Rohrbach Metall-Flugzeugbau GmbH (Berlin) und Siemens & Halske AG (Berlin) werden Mitglieder der neuen Organisation. Präsident wird Dr. Walter Huth von den Albatros-Flugzeugwerken.



1928

19 Jahre nach der ersten ILA gibt es eine wieder eine Internationale Luftfahrtausstellung in Berlin. Die vom RDLI in Verbindung mit dem Ausstellungs-, Messe- und Fremdenverkehrsamt der Stadt Berlin veranstaltete Schau präsentiert die Errungenschaften der Luftfahrtindustrien aus 19 Ländern. 451 Aussteller sind gekommen, rund 150 Flugzeuge in den Messehallen unterm Berliner Funkturm zu sehen.
 


1929

Ein besonders turbulentes Jahr für die Verbandsentwicklung: Im Januar wird eine „Informelle Interessengemeinschaft der Luftfahrtindustriellen" als „Gemeinschaft der deutschen Flugzeuge und Flugmotoren herstellenden Industrie" ins Leben gerufen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung des RDLI am 28. Mai 1929 endet mit dem Austritt der Deutschen Luft-Hansa aus dem Verband. Daraufhin übernimmt am 5. Juni 1929 die Interessengemeinschaft den RDLI – er ist in seiner bisherigen Form nicht mehr handlungsfähig. So entsteht der „neue“ Reichsverband der Deutschen Luftfahrt-Industrie (RDLI). Als Präsident steht Konteradmiral a.D. Rudolf Lahs an seiner Spitze.



1932

Der Deutsche Luftfahrt-Verband e.V., in dem vor allem Luftsportanhänger zusammengeschlossen sind, und das Ausstellungs-, Messe- und Fremdenverkehrsamt der Stadt Berlin richten die Deutsche Luftsport-Ausstellung (DELA) aus. Die DELA in den Ausstellungshallen unter dem Berliner Funkturm widmet sich intensiv den sportlichen Aspekten des Fliegens. Die Ausstellerliste liest sich wie das Who is Who der deutschen Luftfahrtunternehmen: Focke-Wulf, Heinkel, Klemm, Messerschmitt – alle sind nach Berlin gekommen.

 
1934

Schon bald nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten werden die Kapazitäten der deutschen Luftfahrtindustrie vom Reichsluftfahrtministerium verwaltet und gelenkt. Die Mitgliederversammlung des RDLI vom 28. Juni 1934 beschließt die Überleitung des Verbandes als „Fachgruppe Luftfahrt“ in der „Gruppe Fahrzeug-Industrie“ der deutschen Industrie.


1935

Am 28. August 1935 wird der RDLI als selbständige Wirtschaftsgruppe in die Hauptgruppe II der Deutschen Wirtschaft eingefügt; zur Wahrung der Tradition behält die Geschäftsstelle der Wirtschaftsgruppe aber die Bezeichnung Reichsverband der Deutschen Luftfahrt-Industrie bei. Konteradmiral a.D. Rudolf Lahs steht als Präsident beziehungsweise Leiter der Wirtschaftsgruppe weiter an der Spitze. Noch bis Ende 1938 organisiert der RDLI mit Blick auf den Export Beteiligungen und deutsche Gemeinschaftsstände auf Luftfahrtausstellungen im Ausland. Eine deutsche ILA gibt es in der gesamten Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft indes nicht. 


1939

Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges beginnt für die deutsche Luftfahrtindustrie eine Phase höchster industrieller Anspannung und Indienstnahme durch die nationalsozialistische Kriegspolitik. Wie auch in anderen Industriezweigen kommt es in der Luftfahrtindustrie im großen Umfang zum Einsatz ausländischer Zivil- und Zwangsarbeiter. In den letzten beiden Kriegsjahren geraten alle relevanten Produktionsstätten für Luftfahrzeuge immer stärker ins Visier alliierter Luftangriffe. Am 22. November 1943 werden das Bürohaus und die Geschäftsstelle des RDLI in Berlin bei einem Bombenangriff total zerstört.

 
1945

Das Fragment des Berichts zur letzten RDLI-Mitgliederversammlung für das am 30. März 1944 endende Geschäftsjahr 1943/44 trägt das Datum des 14. Januar 1945. Im Mai 1945 ist die deutsche Luftfahrtindustrie in großen Teilen ausgelagert oder liegt in Trümmern. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs verbieten die Alliierten Deutschland zunächst bis auf weiteres den Aufbau beziehungsweise die Weiterführung einer eigenständigen Luftfahrtindustrie.
 


Neuanfang nach dem Zweiten Weltkrieg

1951
Vertreter ehemaliger Mitgliedsfirmen des RDLI kommen am 13. November 1951 in Stuttgart zur ersten Nachkriegs-Mitgliederversammlung zusammen. Sie fassen den Beschluss, eine Nachfolgeorganisation ins Leben zu rufen: So entsteht der Verband der Deutschen Luftfahrt e.V. 
 
1952

Auf Weisung der Behörden muss sich der Verband umbenennen: Er heißt jetztVerband zur Förderung der Luftfahrt e.V. (VFL). Er zählt etwa 50 Mitgliedsunternehmen und soll die Voraussetzungen für die Wiederaufnahme einer deutschen Luftfahrtindustrie schaffen. Die Geschäftsstelle befindet sich in Düsseldorf.


1955

Der BDLI tritt an: Am 5. Mai – dem Tag, an dem die Alliierten der Bundesrepublik Deutschland die Souveränität und damit auch die Lufthoheit zurückgeben – wird aus dem VFL der Bundesverband der Deutschen Luftfahrtindustrie e.V. (BDLI). Darüber hatten die VFL-Mitglieder bereits 1954 einen Mitgliedsbeschluss gefasst. Präsident ist Dr. L.S. Rothe, der frühere Generaldirektor der Junkers Flugzeug- und Motorenwerke Dessau. Erste Verbandsreferate sind im Aufbau – etwa ein Referat für technische Grundsatzfragen und ein Referat für Planung und Beschaffung. Als Mitglied der AICMA, der Association Internationale des Constructeurs de Matériel Aéronautiques, hält der BDLI bereits die Verbindung zu den Luftfahrtindustrien fast aller europäischen Staaten. Er zählt rund 60 Mitglieder. 

 

1956
In der deutschen Luftfahrtindustrie tritt eine neue Generation von Nachkriegs-Unternehmern an: Im BDLI-Mitgliederverzeichnis erscheint erstmals die Bölkow-Entwicklungen KG – ihr Gründer Ludwig Bölkow wird 1976 bis 1981 Präsident des BDLI.


1957

Der Vorläufer einer „neuen“ ILA feiert Premiere: Anfang Mai 1957 öffnet die „Internationale Reiseflugzeugschau“ als Teil der Industriemesse Hannover auf dem Flughafen Hannover-Langenhagen ihre Pforten. Wesentlichen Anteil am Zustandekommen hat der luftfahrtbegeisterte Industrielle Hary von Rautenkranz. Der Anfang ist schwer – die Ausstellerliste umfasst nur 17 Namen. Trotzdem wird die Schau mit 20.000 Besuchern ein Erfolg.
Aus seiner vorläufigen Bleibe in Düsseldorf zieht der BDLI in die direkte Nähe zur Bundesregierung nach Bonn-Bad Godesberg.

 
1958

Ende der 1950er Jahre benötigt die wieder erstarkende deutsche Luftfahrtindustrie ein Forum, um ihre Leistungen der Öffentlichkeit und der Fachwelt präsentieren zu können. Deshalb ruft der BDLI in Hannover parallel zur Deutschen Industrie-Messe die „Sonderschau Luftfahrtgerät, Luftfahrtausrüstungen und -zubehör“ ins Leben. Damit ist der Grundstein für die Nachkriegs-ILA gelegt: Die Luftfahrtschau 1958 leitet eine mehr als 30-jährige ILA-Tradition in Hannover ein.


1959
Die vom BDLI in Zusammenarbeit mit der Deutschen Messe AG in Hannover veranstaltete Ausstellung firmiert jetzt als Deutsche Luftfahrtschau.
 
1
960
Nach der Deutschen Luftfahrtschau des Jahres 1960 entschließt sich der BDLI, die Messe alle zwei Jahre alternierend mit dem Pariser Aérosalon in Le Bourget durchzuführen.

1961

Die Raumfahrt gewinnt immer mehr an Bedeutung. Dadurch erweitert sich auch der Aufgabenbereich des BDLI. Und so ändert der Verband seinen Namen in Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI).


1963/1964

Mehrere große BDLI-Mitgliedsfirmen schließen sich zusammen, deshalb erfolgt an der Spitze des Verbands ein Wechsel: Der langjährige Präsident Dr. L.S. Rothe tritt zurück, Nachfolger wird Prof. Dr.-Ing. Karl Thalau (Ernst Heinkel Flugzeugbau). 

 
1971/1972

Nach weiteren Fusionen großer BDLI-Mitgliedsfirmen ändert sich die Struktur der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie erneut; dem trägt auch der Verband Rechnung und strukturiert sich um. In Präsidium und Beirat kommt es deshalb zu personellen Veränderungen.


1978

Die immer stärkere Internationalisierung der Industrie bewegt den BDLI, der Luftfahrtausstellung in Hannover ihren Traditionsnamen zurückzugeben. So wird 1978 aus der Deutschen Luftfahrtschau die Internationale Luftfahrtausstellung (ILA). Parallel beginnt man, die ILA vom Termin der Hannover-Messe loszulösen: Das bringt ihr mehr Eigenständigkeit.



Entwicklungen bis heute

1982

Mit dem Strukturwandel in der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie vollzieht der BDLI abermals eine Namensänderung:
Er firmiert nun als Bundesverband der Deutschen Luftfahrt-, Raumfahrt- und Ausrüstungsindustrie e.V. Die Umbenennung soll der gewachsenen Bedeutung der Ausrüstungs- und Zuliefererfirmen in der Luft- und Raumfahrtindustrie Rechnung tragen. Später aber nimmt der Verband wieder die ursprüngliche Bezeichnung Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. an.


1984/1985
Mit Dr. Ernst Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Motoren- und Turbinen-Union (MTU) wird erstmals ein Vertreter der Triebwerksindustrie zum BDLI-Präsidenten gewählt. Am 1. Februar 1985 ermorden RAF-Terroristen Zimmermann in seiner Wohnung in Gauting. Sein 1. Stellvertreter Dr. Hanns Arnt Vogels (Messerschmitt-Bölkow-Blohm) wird zum Nachfolger bestimmt.


1990
Nach dem Fall der Mauer und der Wiedervereinigung beschließt der BDLI, die ILA in die neue deutsche Hauptstadt Berlin zu verlagern. Sie findet 1990 zum letzten Mal in Hannover statt.

1992
Zusammen mit der Messe Berlin bringt der BDLI die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung ILA nach 64-jähriger Abstinenz zurück nach Berlin. Sie wird auf dem Südgelände des Flughafens Berlin-Schönefeld als Drehscheibe zwischen Ost und West positioniert; mit Ausstellungsschwerpunkten wie „Luft- und Raumfahrt im Dienst der Umwelt“ oder „Neue Werkstoffe“ greift sie gezielt aktuelle Branchentrends auf. Die „neue“ ILA hat sich als Business-Plattform und Publikumsmagnet neu erfunden – das neue Messekonzept funktioniert. Man zählt über 281.000 Besucher – mehr als dreimal soviel wie zuletzt in Hannover.

1999
Mit dem Umzug Ende August von Bonn nach Berlin sind für den BDLI fast 50 Jahre Nachkriegsentwicklung abgeschlossen. Um den Kontakt zu den in Bonn verbleibenden Bundesministerien nicht abreißen zu lassen, verbleibt eine Zweigstelle in der früheren Bundeshauptstadt.


2003
Am 25. Juli 2003 stirbt Dr. Ludwig Bölkow, der Ehrenpräsident des BDLI, im Alter von 91 Jahren. Er gilt als einer der Gründerväter der deutschen Luft- und Raumfahrt der Nachkriegsgeschichte und Architekt großer europäischer Kooperationen.

2006
Der BDLI schärft das Profil der ILA: Sie wird auf sechs Tage verkürzt – gleichzeitig aber kompakter und vielfältiger. Mit dem weiteren Ausbau des Fach- und Kongressprogramms stärkt sie ihre Funktion als bedeutende Marketing- und Businessplattform für die Luft- und Raumfahrt.


2009
Am 27. Mai feiert der BDLI mit einem großen Festakt in Berlin im Palais am Funkturm das 100-jährige Jubiläum der ILA.

2011

Der BDLI als offizielle Vertretung einer der bedeutendsten Technologiebranchen Deutschlands wird 100 Jahre alt.


2012

Der ILA 2012 gelingt bei ihrer Premierenveranstaltung auf dem neuen Messegelände Berlin ExpoCenter Airport eine Punktlandung. Mit der größten Beteiligung in der Geschichte der ILA zeigen 1.243 Aussteller aus 46 Ländern vor rund 230.000 Besuchern eine eindrucksvolle Leistungsschau aller Segmente der internationalen Aerospace-Industrie.
Dr. Lutz Bertling, Präsident und CEO von Eurocopter und Mitglied des Executive Committee der EADS, wird zum neuen BDLI-Präsidenten gewählt. Er folgt auf Dr. Thomas Enders, der dem BDLI seit 2005 vorstand.

2013

Neuer Präsident ist seit dem 1. Juni Bernhard Gerwert. Er folgt in dieser Funktion Dr. Lutz Bertling. Gerwert verfügt über einen ausgewiesenen Erfahrungsschatz von über zwei Jahrzehnten in der Luftfahrt-, Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie. Seit September 2012 ist er CEO der Verteidigungs- und Sicherheits-Sparte des EADS-Konzerns, Cassidian.